Im Herbst 2007 hat sich Indy mit seinen beiden Schwestern Inka und Ines (Nessi) in Vohburg getroffen. Die beiden 'Damen' haben ihm sehr schnell gezeigt, dass er zwar doppelt so groß sein mag wie sie, dass er aber maximal nur halb so viel zu sagen hat! Diesen 'kleinen Missstand' mal außen vor gelassen war es ein tolles Wochenende, das wir alle mehr oder weniger genossen haben. :-)
Nicht nur für Indy war es das letzte Treffen dieser Art, Inka ist ihm schon kurz nach diesem tollen Wochenende vorausgegangen x(.
Diese Seite wollte ich Ihnen und vor allem mir auf gar keinen Fall vorenthalten. So nachhaltig und intensiv wie Indy bzw. Indiana Jones mein Leben geprägt hat sucht schon seines Gleichen; ohne ihn gäbe es keine Briardfiguren und auch keine Internetpräsenz mit diesem Namen - so ist es auch nur recht und billig, dass ich ihm hier eine 'Extraseite' widme.
Mit Indy du Chateau Magic (06.07.1996 - 14.05.2008) kam 1996 ein absoluter
Traumhund in unsere Familie. Er hat sich genau zu dem liebenswerten und tollpatschigen Abenteurer
entwickelt, den seine Eltern Ch. Quentin 'Merlin' vom Vossberg & Ch. Frya Fresena's Dascha 'Mim'
erwarten ließen und den wir uns bei der Namensgebung vorgestellt haben. Bei seiner ersten
Junghundebeurteilung wurde er als Klasse-Typ bezeichnet; eine Aussage bzw. Einschätzung, welche
er seitdem jeden Tag bestätigt hat. Auf Ausstellungen lief er mit Erfolg und hätte sicher
noch den einen oder anderen Preis abgestaubt, wenn sein 'Herrchen' mit mehr Begeisterung und Elan bei
der Sache gewesen wäre; die Begleithundprüfung und Zuchtzulassung hat er problemlos
bestanden. Seine Hauptaufgabe sah er aber vor allem darin, unser Leben jeden Tag noch ein
bißchen schöner zu machen - eine Aufgabe, die er bis zuletzt mit Bravour meisterte.

Im Juli 2004 ist er erstmals lebensbedrohlich erkrankt und erst nach endlosen drei Monaten keimte die
Hoffnung, dass er diese Erkrankung überlebt. Diese schlimme Zeit überstand er aufgrund
seiner guten Konstitution aber relativ gut und bis auf eine erhöhte Stressanfälligkeit und
leichten Unsicherheiten blieb fast nichts zurück.
Nach dieser Krise glaubten wir eigentlich das Jammertal durchschritten zu haben, aber Ende 2007 mussten wir uns eines Besseren belehren lassen und uns langsam auf einen Abschied von unserem 'Dicken' vorbereiten. Nachdem ihm jeder Spaziergang zu weit, jeder Anstieg zu steil war , jedes Aufstehen zu schwer fiel, seine geliebten Schweinsohren nicht mehr schmeckten, jeder Atemzug zur Qual wurde und wir ihm nicht mehr anders helfen konnten, haben wir ihn am Abend des 14. Mai 2008 schweren Herzens gehen lassen.
Auch wenn unser Wunsch nach 15 gemeinsamen Jahren und mehr leider nicht zu erfüllen war, sind wir doch dankbar für jeden Tag, den wir mit unserem liebenswerten und tollpatschigen Abenteurer verbringen durften und hoffen sehr, dass Indy auch weiterhin gut auf uns aufpasst.